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Native Advertising steigert Deine Werbekraft

Warum Native Advertising nutzen?

Als alternative Präsentationsform für die Botschaften der Werbekundschaft erfreut sich Native Advertising derzeit größter Beliebtheit. Dabei werden die relevanten Informationen in redaktionelle Beiträge eingebunden. Durch das einbetten in umfassendere Artikel wirkt die Werbung auf die Empfänger nicht so aufdringlich wie normale Werbung und der Sender hat die Möglichkeit, gezielter und wirkungsvoller die gewollten Emotionen in den Text zu integrieren.

Studien haben dabei belegt, dass Native Advertising durch seine weniger aggressive Art auf hohe Akzeptanz bei den Nutzern stößt. Wichtigste Kriterien sind dabei für die Empfänger, dass Artikel glaubwürdig und informativ sind. Der Nutzen muss für den Kunden wie bei jeder Werbebotschaft klar erkennbar sein. Und trotz der Ausführlichkeit der redaktionellen Aufarbeitung müssen die wesentlichen Merkmale kurz und bündig beschrieben und ansprechend visualisiert sein.

Tomorrow Focus Media und die Hamburg Media School haben das Phänomen des Native Advertising in einer Studie detailliert betrachtet. In Zusammenarbeit mit einer bekannten Medienseite und einem Online-Buchungsportal wurde, unter wissenschaftlicher Beobachtung, das Nutzungsverhalten von Usern untersucht. Beobachtet wurden die Augenbewegungen und neurologischen Vorgänge bei den Testpersonen, nach den Versuchen wurden die Probanden ausführlich zur Wirkung der gesehenen Artikel befragt. Während der Versuchsphase wurden verschiedene Seiten gezeigt, die mit einer eindeutigen Wirkung auf die Rezipienten aufgenommen wurden.

Ganz klar hat sich abgezeichnet, dass die als „Sponsored Artikel“ gekennzeichneten Beiträge von den Usern positiv und bewusst wahrgenommen wurden und sich auch interessanter darstellten, als „normale“ Beiträge. Noch steigern ließ sich die Wirkung durch den dezenten, gezielten Einsatz von Sponsored Posts, Bild-Text-Teasern und Werbebannern. Bewusst sind die Artikel circa 90 Prozent der User aufgefallen. Die Auswertung der Neurologen ergab, dass auf der „Engagement-Skala“, mit der die Intensität der Erlebnisse dargestellt wird, überdurchschnittliche Werte erzielt wurden, woraus zu schließen ist, dass auch das Unterbewusstsein intensiv auf die gesehene Werbung reagierte.

Aus den Ergebnissen schlossen die Wissenschaftler, dass durch die intelligente Nutzung von Native Advertising eine Steigerung der Site-Nutzung und Kaufbereitschaft von 30 bis 40 Prozent möglich ist. Außerdem interpretierten sie aus den Ergebnissen folgende Vorteile des Native Advertising:

  • Die Erinnerungswirkung an die gesehenen Marken hat sich durch die begleitenden Emotionen ungefähr verdoppelt
  • Die gesteigerte Tiefe der Informationen führt zu einer besseren Wahrnehmung eines positiven Images der beworbenen Marke
  • Mit dem besseren Image geht deutlich mehr Sympathie für die Marke an sich einher
  • Und schließlich ergibt sich durch die positiven Auswirkungen eine deutlich gesteigerte Kauf- und Nutzungsbereitschaft der Kunden

 

Worauf ist bei Native Advertising zu achten?

Das wichtigste Kriterium für die befragten Nutzer ist, dass die Glaubwürdigkeit der Artikel gewahrt sein muss. Der Artikel muss also einerseits zur beworbenen Marke passen und zusätzlich dürfen die Botschaften nicht zu übertrieben wirken. Die gewünschten Emotionen können nur wirken, wenn sich aus dem Zusammenspiel zwischen bewussten und unbewussten Inhalten keine Dissonanzen ergeben.

Damit sich die User nicht getäuscht fühlen, ist es unerlässlich, dass die betroffenen Artikel auch deutlich als „Sponsored Artikel“ gekennzeichnet sind. Der Nutzer muss von vornherein wissen, was er vor sich hat.

Genauso dürfen die Werbemacher nicht vergessen, dass durch den Artikel sowohl für den Werbekunden als auch für die Zielgruppe ein klarer Mehrwert zu erkennen ist. Aktualität und Informationsgehalt der geschriebenen Texte sind für die User von entscheidender Bedeutung.

Eine ansprechende Visualisierung mit Bildern macht Native Advertising interessanter für den Betrachter. Um die Aufmerksamkeit allerdings beim Artikel und der Werbeintention zu behalten, darf der User nicht durch zu viele Displayflächen und Banner im Umfeld des Artikels abgelenkt werden. Auch dürfen die beworbene Marke und offensichtliche Werbung nicht im Vordergrund stehen.

Die beinhalteten Informationen sollten kurz und knackig präsentiert werden, zu ausführliche Beschreibungen bremsen das Interesse der Empfänger. Genauso sollten Websites nicht zu viele Native Advertising Kooperationen enthalten.

Abschließend lässt sich also feststellen, dass durch den gezielten Einsatz von Native Advertising eine klare Steigerung der Werbewirkung möglich ist, wenn die entscheidenden Kriterien bei der Erstellung der Artikel beachtet werden.

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