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Wissenswertes zur Bounce Rate: So optimierst Du Deine Seite

Welche Informationen enthält die Bounce Rate Deiner Website? Mit dem richtigen Hintergrundwissen erkennst Du ihre eigentliche Bedeutung und findest strategische Lösungen.

Kurze Erklärung zur Absprungrate

Für das einmalige Betreten und Verlassen einer Website werden Bounces gezählt, wenn die Nutzer keine Aktion vornehmen. Dieser Bounce Wert muss kein schlechtes Zeichen sein, denn teilweise sind die Nutzer lediglich auf der Suche nach bestimmten Informationen und waren auf der entsprechenden Seite erfolgreich. Für Dich als Webseitenbetreiber ist diese Rate ein wichtiger Indikator, wie gut die Landing Page funktioniert. Ein hoher Wert kann allerdings bei Google negative Spuren hinterlassen.
Die Absprungrate wird errechnet, indem man alle Seitenbesuche durch die Menge der Sitzungen teilt. Diese Formel spielt auch für das Ranking eine Rolle. Bei einer Zahl von über 70 % befürchten viele Webseitenbetreiber, dass es zu starken Einbußen kommt. Abhängig von der Art Deiner Landing Page kann eine Rate in diesem Bereich aber normal sein. Bei einer Shop-Seite sollte der Wert jedoch nicht höher sein als 40 % .

Die Aussagekraft von Bounces

Die Bounces müssen nicht direkt von der Seitenqualität abhängig sein. Nicht nur bei einem bereits hohen Traffic fällt es Google oft schwer, die Interaktionen richtig einzuordnen. Manche Seitenbesucher bleiben längere Zeit auf Deiner Startseite, ohne eine Interaktion durchzuführen, und verlassen sie kurz, um später eventuell wiederzukommen. Google bewertet das als Absprung und erkennt nicht die Bedeutung eines solchen Verhaltens.
Außerdem gibt es keine Differenzierung, wenn ein User mehrere Tabs öffnet. Weitere Probleme sind die unscharfen Klassifizierungen beim Traffic und bei den Redirections, die unter den Direct Traffic fallen und damit die Bounces erhöhen, obwohl es hier gar keine Möglichkeit zur Interaktion gibt.

Bounces richtig erkennen

Für eine gezielte Analyse ist es wichtig, die Bounces genauer zu betrachten. Dazu gehört das Tracking der In-Page Events und die Segmentierung von Inbound Traffic. Zudem müssen die Phantom Bounces erkannt werden. Abgesehen von der detaillierten Prüfung der Bounces solltest Du noch einige andere sinnvolle Aktionen in die Wege leiten.
Möglicherweise ist der Page Speed für eine ungünstige Bounce und Traffic Rate verantwortlich. Um sicherzustellen, dass Deine Besucher nicht aus Ungeduld oder Unzufriedenheit Deine Seite verlassen, kannst du beispielsweise die Pop-Ups verzögern. Außerdem ist eine Gegenüberstellung der Bounce und Exit Rates sinnvoll. Tatsächlich sagen die In-Page Events oft mehr über die Webseite-Besucher aus als die vermeintlichen Bounces.

Analysieren und Verbesserungen einleiten

Die Aktionen und Events, die auf der Website ausgeführt werden, liefern sehr viel mehr Informationen zu dem Benutzer-Engagement. Manche Nutzer verweilen lange auf einer Seite, um den Content zu lesen oder um einen implementierten Film anzusehen. Das deutet auf ein großes Interesse hin, auch wenn der User gleich im Anschluss die Website verlässt und dies als Absprung gezählt wird.
Beim Segmentieren des Inbound Traffics erkennst Du, wie wertvoll die einzelnen Quellen sind und wie Du das Potenzial Deiner Website optimieren kannst. Unter anderem geht es um die Anpassung auf verschiedene Endgeräte, also um das Responsive Webdesign Deiner Homepage. Bei den Mobilgeräten kommt es zu einer hohen Anzahl von Bounces. Mit einer Optimierung auf die mobile Nutzung verbesserst Du Deine Chancen.

So schöpfst Du das Potenzial Deiner Website aus

Der Page Speed ist ein wesentlicher Punkt bei der Reduzierung der Bounces. Wenn Deine Seite zu langsam lädt, erhöhen sich die Absprünge. So kommt es zu den gefürchteten Phantom Bounces. Diese bezeichnen den Abbruch des Seitenaufrufes, bevor die Website komplett angezeigt wurde. Dieses Problem solltest Du durch die Verbesserung der Ladegeschwindigkeit unbedingt beheben.
Auch Pop-Ups können das Ranking verschlechtern. Sie eignen sich zwar dazu, die Nutzer zu bestimmten Interaktionen aufzufordern, die in der Folge bei Google positiv auffallen. Zu aufdringlich sollten die Pop-Ups jedoch nicht sein, sonst schrecken sie die Besucher eher ab.
Anstatt Dir Sorgen wegen der scheinbar hohen Bounces zu machen, solltest Du Dir den Unterschied zwischen Bounce Rate und Exit Rate bewusst machen. Möglicherweise handelt es sich bei vielen Absprüngen um Ausstiege, die nur nicht als solche erkannt wurden. In jedem Fall lohnt es sich, eine Analyse der Raten und ein Tracking durchzuführen und strategische Eingriffe vorzunehmen. Wir beraten Dich gerne zu allen wichtigen Details dieses Themas.

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