Was ist Display Advertising?

Beim Display Advertising werden auf Websites, die bestimmte Teilbereiche als Werbefläche zur Verfügung stellen, grafische Anzeigen in verschiedenen Formen und Größen geschalten. Mit Animationen und Call-To-Action-Buttons wird versucht die Besucher auf das jeweilige Angebot aufmerksam zu machen und im Idealfall als zahlenden Kunden zu gewinnen.

Kosten und Vergütung beim klassischen Display Advertising

Vor zwei Jahren wurde noch auf manuelle Abrechnungsmodelle, wie CPCCPM oder Klicks maximieren zurückgegriffen. Jetzt setzt Google auf automatische Gebotsstrategien, auch Smart Bidding genannt. Dabei kommt maschinelles Lernen zum Einsatz und Gebote werden in Echtzeit auf das Maximieren des Conversions bzw. Conversionwert optimiert. In der Auktion werden zahlreiche komplexe Signale hinsichtlich der User-Historie, Standort, Gerät, Browser, etc. berücksichtigt.

Die Auswahl an Gebotsstrategien:   

  • Manueller CPC: Kein Algorithmus greift in das Gebot ein 
  • Klicks maximieren: Zugriffe auf die Website erhöhen 

Automatisierte Gebotsstrategien:  

  • Auto-optimierter eCPC: Halbautomatische Gebotsstrategie, basierend auf dem manuellen CPC (keine eigenständige Smart Bidding Strategie) 
  • Conversions maximieren 
  • Conversionwert maximieren 
  • Ziel CPA  Conversionsteigerung innerhalb des festgelegten Cost-per-Actions 
  • Ziel ROAS – Return on Advertising SpendErhöhung deConversionswerts 

Wann ist Display Advertising sinnvoll?

Display Advertising eignet sich insbesondere dann, wenn beim potentiellen Kunden ein Bedarf geweckt werden soll, der noch nicht (in dieser Form) besteht. Hierunter fallen z.B. sogenannte Low-Interest-Produkte, also Konsumgüter, denen Verbraucher nur ein geringes Interesse entgegenbringen, wie Waschmittel oder Süßigkeiten. Für diese Produkte gibt es nur wenige andere Marketing-Kanäle die sinnvoll sind. Einerseits eignet sich Display Werbung, um eine breite Masse zu erreichen, z.B. für Brand Awareness Kampagnen zur Neukundengewinnung. Aber vor allem als sinnvolle Ergänzung einer Funnel-Strategie darf eine Display Kampagne im Setup nicht fehlen. 

Natürlich eignet sich Display Advertising auch dafür eine ganz bestimmte Zielgruppe anzusprechen Wichtig ist es bei der Entscheidung über die Strategie zunächst einige wichtige Punkte abzustecken, wie z.B.  

  • Ziel der Kampagne 
  • Media- & Gesamtbudget 
  • Laufzeit 
  • Zielgruppe 

Nachteile beim Display Advertising

Beim Display Marketing handelt es sich nicht um einen Performance Kanal, sondern man befindet sich im Awareness/ConsiderationFunnel zur Gewinnung von Neukunden. Viele User empfinden Display Advertising als Belästigung und verwenden Ad-Blocker. Ebenso viele User klicken Anzeigen, die oft den Content verdecken, weg und landen dabei meistens versehentlich auf der Anzeige. 

Natürlich kann man mit Retargeting arbeiten. Allerdings ist dies spätestens seit Smart Bidding nicht mehr als alleinstehendes Targeting Best Practice. 

Was ist Performance Display Advertising?

Vor einigen Jahren ist Performance Display Advertising als Unterart des Display Advertising eingeführt wordenKlassische Bannerwerbung ist seitdem intelligenter und Zielgruppen-spezifischer. Dadurch erhöhte sich die Werbeleistung der Banner deutlich, außerdem werden Banner jetzt automatisiert und nach bestimmten Algorithmen geschalten. Man spricht daher auch vom Programmatic Buying. Unterformen sind das Retargeting und das das Real Time Bidding/Real Time Advertising (RTB/RTA). 

Was ist Real Time Advertising?

Im Gegensatz zum Retargeting sollen beim Real Time Advertising neue Kunden gewonnen werden. Hierbei wird auf der Grundlage vorhandener Daten über den Nutzer, algorithmisch und in Echtzeit entschieden, ob die Anzeige dem Nutzer erscheint, oder nicht. Das individuelle Nutzerprofil rückt damit in den Vordergrund und die Streuverluste können sinken.

Was ist Retargeting?

Retargeting versucht User, die eine Seite besucht habenohne einen Kauf oder dergleichen getätigt zu haben, nachträglich als Kunden zu gewinnen. Diese Form der Bannerwerbung nutzen häufig Online-Shops, und verfolgen den User oft noch sehr lange mit den gesehenen Artikeln. Besonders User, die ihren Warenkorb abgebrochen haben, kann man so nochmal gezielt ansprechen. 

Was ist der Unterschied zwischen Retargeting und Remarketing? 

Oft verwendet man Remarketing und Retargeting sinngleich. Das ist nicht ganz richtig. Remarketing und Retargeting verfolgen erstmal dasselbe Ziel: vergangene Besucher einer Website sollen wiederkommen! Während Retargeting Cookies verwendet damit Werbeanzeigen bei Usern platziert werden können, so setzt Remarkting auf das Sammeln von E-Mail-Adressen und das Versenden von E-Mails. Gesteuert werden beide Methoden automatisch.  

Als Online Marketing Agentur beraten wir Dich gerne im Bereich Display Advertising und darüber hinaus. Schick uns einfach eine Anfrage.

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